18.08.1998

Dienstag, 18.08.98 – Gustav (der Autopilot) übernimmt zum Frühstück auf See das Ruder. Und weil alle faul sind, behält er es auch. Außerdem muß die Crew sich gegen Mittag konzentrieren, denn es wird geastronavigiert! Den Sextanten (nein, daß ist nichts versautes!) raus, eine Meßreihe vormittags, dann die Kulmination der Sonne genau erwischt, dann eine Meßreihe nachmittags und schon haben wir einen Schiffsort aus Mittagsbreite und zwei (bzw. dreimal zwei) gleichen Höhen für die Längengradbestimmung! Und weil die Mannschaft dem Skipper nicht vertraut, schaltet irgendwer von den ungläubigen Astronavigationsneulingen den GPS-Navigator ein und stellt fest, daß der auch funktioniert, jedenfalls kommt er auf das gleiche Ergebnis! Eine große Schule Delphine freut sich mit uns! Und der Kurs wird geändert: Da alle wieder wissen, wo alle sind, segeln wir ohne Zwischenhalt in Italien gleich weiter Richtung Korfu, und zwar zur Abwechslung mal wieder unter Spinnaker. Bordroutine stellt sich ein, einfach geradeaus segeln, Wachwechsel alle drei Stunden, den Sonnenuntergang genießen, der Weg ist das Ziel!


Zurück zum Törn: Von Portorož nach Korfu - August 1998

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