02.09.1998

Mittwoch, 02.09.98 – Die Ex-Fähre-heute-Drehbrücke macht nur einmal pro Stunde die Durchfahrt ins freie Wasser auf, und damit wir nicht in Zeitnot auf dem Weg nach Norden geraten, nutzen wir den 10.00 h-Termin. Frühes Ablegen für Urlaubstörnverhältnisse… Am Vormittag bläst eine schöne Brise aus Nordost, über Mittag bläst es gar nicht und am Nachmittag kommt eine leicht Brise aus Südwest auf, also läßt Wolfgang den Spinnaker lüften. Leider nur für eine halbe Stunde, dann kommt der Wind zu vorlich. Also wird die Genua als nächstes gelüftet. Und dann wird nichts mehr gelüftet, weil der Wind wieder einschläft. Aber zum Ausgleich für die schwachen Brisen steuern wir eine der schönsten Buchten (die schönste?) des Törns an: Nach Südwesten durch zwei bizarre Felsen geschützt, für alle anderen Windrichtungen ein Bogen Steilküste mit drei kleinen Stränden, oben auf den Felsen Kiefernwald, unten in den Felsen eine Höhle zum Reinfallen und Schnorcheln! Unter Wasser viele Fische, Muscheln, Pflanzen! Traumhaft! Und außer uns nur eine andere Yacht und eine kleine Ziegenherde. Leider ist die Bucht weder in den Hafenhandbüchern noch in den offiziellen Seekarten als Ankerbucht ausgewiesen. Wer also wissen will, wo sie liegt, wird Wolfgang, Fritz, Monika, Norbert oder Kerstin mit vielen teuren Geschenken zum Verrat anstiften müssen!


Zurück zum Törn: Von Korfu nach Korfu - August 1998

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