07.10.1998

Mittwoch, 07.10.98 – Frontdurchgang: Hafentag. Der „kleine graue Freund“ ( Wolfgangs Laptop) macht die Törnplanung angenehm. Die aktuellen Wetterkarten werden von Hamburg aus zweimal täglich aktualisiert und gelten bis zu 96 Stunden im voraus. Das macht das Wetter auch nicht besser, aber besser einschätzbar.
Auf dem Bildschirm nebeneinander gestellt ergeben die Vorhersagekarten ein gutes Bild vom Wettergeschehen für die nächsten Tage. Und die Prognose für heute lautet Landgang.
Uschi, Dieter und Wolfgang erkunden Pantelleria im Leihwagen, und Manfred, Dieter und Wolfgang bauen ein neues Abstimmgerät für die Achterstagantenne ein, damit die Faxen noch besser werden. (Mit den Vornamen kommt ihr zurecht, oder?)
Pantelleria ist ein erloschener Vulkankegel, es gibt viele heiße Quellen und den „Lago di Vamera“, der wie ein blaues Auge in der Schwarzen, bizarren Lavalandschaft liegt. Eine andere Lavaformation sieht aus wie ein Elefant, der seinen Rüssel ins Meer hängt! Der ganzen Insel haftet ein merkwürdiger Charme „von gestern“ an, Reisende sind außer uns und ein paar anderen Yachties auf dem Weg nach Tunesien keine mehr da, Hotels stehen verlassen an der Hafenpromenade, in den Cafes warten nur die Fischer auf besseres Wetter, aber mir gefällt’s abseits der Pauschaltouristenrouten!


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