16.11.1998

Montag, 16.11.98 – So gegen 10.30 h quält sich auch die Freiwache (Wolfgang…) wieder an Deck, sieht die Schaumkrönchen auf den Wellenkämmen weniger werden und beschließt, den Spinnaker setzen zu lassen.
Wir können es ja auch nicht ändern, daß es in Deutschland ständig regnet, während wir uns hier von der bunten Blase durch den Sonnenschein ziehen lassen.
Damit ihr nicht zu neidisch werdet, hier die Negativberichte des Tages: Um 12.15 angeln wir einen 1,5 m langen Bambusstock ohne eßbare Anteile (Bambussprossen wären ja recht gewesen…), um15.00 angeln wir eine Möwe (wird ärztlich behandelt, fliegt dann wieder verdattert weg und wird in der nach oben offenen Dummheits-Skala noch vor maltesischen Zöllnern eingereiht!), um 17.00 h regnet es drei Tropfen und um… nein, mehr ist nicht.
Der Hafen von Motril sieht uns zu abweisend aus, deshalb hängen wir noch ein Stündchen dran und machen bei Sonnenuntergang in der „Marina del Este“ die Leinen fest. Ein netter, kleiner und landschaftlich schön angepaßter Yachthafen mit Leihwagenstation: Morgen wird nämlich die Alhambra in Grenada besichtigt.


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