22.03.1999

Montag, 22.03.99 – Mit gaaaaanz viel Abstand runden wir morgens die Insel und den gestrandeten Segler und ankern hinter der neuen Mole.
Hier liegt man prima, wenn man erst mal sicher drin ist!
Mit dem Beiboot sind es nur ein paar Ruderschläge bis an eine Treppe in der Mole, dem Landausflug steht also nichts im Wege. Was es hier gibt?
Ein nettes kleines Dorf mit Markt und ein paar Läden, große Dünen, mittlere Dünen, kleine Dünen, türkisfarbenes Wasser, einen Surfbrettverleih am Strand, ein original italienisches Café mit original italienischen Designer-Möbeln und viele Kinder.
Das ist übersichtlich, oder?
Uns gefällt es, aber wir legen trotzdem am Abend zusammen mit der „Eleanor Rymill“ ab, weil die Strecke bis Tarrafal auf Santiago nicht an einem Tag zu schaffen ist und wir im hellen ankommen wollen.
Ganz ruhiges Passatsegeln, nur die Fock gesetzt, sternenklarer Himmel, Wolfgang erklärt die Ekliptik und die Sternzeichen, die Freunde Backbord voraus, sonst nichts. Einfach Nachtfahrt, wie sie im Buche steht.
Und jetzt natürlich auch im Internet!


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