17.07.1999

17.07.1999

Samstag, 17.07.99 – „Ist es ein Toplicht von einem Frachter? Oder ist es ein heller Stern, der gerade aufgeht? Wecken wir den Skipper, oder wecken wir ihn nicht? Auf dem Radarschirm ist nichts zu sehen, also wecken wir ihn nicht.“ Die Nächte spielen mit den Sinnen: Wenn der Horizont im Dunst liegt, hat das Auge keine Waagerechte mehr, manche Welle hört sich an wie der Atem eines Wals, und manchmal sind die Sterne unten, weil da das Plankton leuchtet, wenn der Himmel von vorbeiziehenden Wolken verdunkelt wird.
Der neue Tag bringt erst schönes Segelwetter, dann einen Thunfisch an der Angel, und dann den ersten Regen. Eine schwache Kaltfront zieht über uns hinweg, der Wind dreht dadurch auf Nordwest, auch gut!


Zurück zum Törn: Von Azoren nach Lacoruna - Juli 1999

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