27.08.1999

Freitag, 27.08.99 – Ein halbe-halbe-Tag: Die erste Hälfte lang haben wir tollen Nordwestwind, vier bis fünf Windstärken, eine herrliche Kreuz raus zum Cabo Penas. Aber dann schläft der Wind ein und nur die Dünung bleibt übrig und produziert eine fürchterliche See. Gar nicht so hoch, aber unheimlich kabbelig. Deshalb wird der nächstmögliche Hafen angelaufen, und das ist Aviles. Laut Hafenhandbuch ein sehr sicherer, weil weit in einem tiefen Fjord gelegener, aber auch ein sehr dreckiger Hafen, weil Kohle verladen wird und alles voll mit schwarzem Staub ist.
Stimmt auch alles.
Aber wir finden lustigerweise gerade hier den lauschigsten Liegeplatz der ganzen Reise, nämlich gegenüber der Stadt an einem kleinen Werftgelände. Nicht gerade die schwedischen Schären, aber ziemlich im Grünen und weit weg vom Straßenlärm und von der Industrie am anderen Ufer.
Zum Abendessen gibt es Ratatouille mit Psychotest.
Ergebnis: Wolfgang und Egon nehmen sich selbst einfach zu wichtig…


Zurück zum Törn: Von San Sebastian nach LaCoruna - August 1999

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