10.09.1999

Freitag, 10.09.99 – Beim Ableger ist die Sicht noch gut, aber draußen liegt wieder mal Seenebel, dieses mal allerdings mit ausreichendem Wind zum Segeln. So ganz viel Strecke nach Süden machen wir deshalb nicht, aber der Weg aus der Ria de Muros raus beträgt schon acht Meilen, dann ein paar Meilen nach Süden und in die Ria de Arosa. Diese Bucht ist noch tiefer, bis in den Scheitel sind es fast 20 Meilen.
Unterwegs liegen aber ein paar unbewohnte Inseln, und hinter einer (Isla Corbera) fällt dann am Abend der Anker. Ein Fischer kommt noch kurz vorbei und sagt uns, dass der Ankerplatz gefährlich ist, weil große Steine und Felsen am Grund liegen.
Aber wir hatten vor dem „Lass fallen Anker!“ einen Untiefensuchkringel mit dem Echolot gedreht, und tatsächlich passiert auch die ganze Nacht lang nichts. Außer Abendessen und Musik machen, wie es sich für einsame Liegeplätze gehört!


Zurück zum Törn: Von LaCoruna nach Lissabon - September 1999

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