12.12.1999

12.12.1999

Sonntag, 12.12.99 – 14°56’N, 54°52’W
Nachtrag zu gestern abend: Da sitzt die Mannschaft also ganz gemütlich im Cockpit, der Skipper spielt Gitarre, die Sonne geht wunderschön mit einem „green flash“ unter, – und der Motor stirbt ab. Kein Diesel mehr.
Und in der selben Minute setzt der lang ersehnte Passatwind wieder ein! Die Flaute hat ein Ende! Ich segele wieder!
Und fast alle anderen (mit Ausnahme der noch weiter östlich liegenden Yachten) segeln auch wieder. Dementsprechend gelöst ist auch die Stimmung in der Funkrunde und natürlich auch hier an Bord.
Katharina macht aus der 14. Dorade ein Festessen, der Blister steht den ganzen Tag über voll und gelb, abends serviert Martin Glühwein mit Rum (Ist ja schließlich dritter Advent!). Wolfgang muss für viele andere Yachten die umgebuchten Flüge zurück auf den alten Termin legen lassen, weil es jetzt doch wieder so aussieht, als ob die meisten es innerhalb dieser Woche bis St. Lucia schaffen.
Dieter leert den „heiligen“ letzten Resevekanister in den Tank, damit wir im Notfall manövrieren und in St. Lucia ohne fremde Hilfe anlegen können. Alles bestens also, deshalb schicke ich euch heute auch ein ganz besonderes schönes Segelbild!


Zurück zum Törn: Von Kanaren nach St.Lucia - November 1999

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