18.04.2000

Dienstag, 18.04.00 – Auch in der östlichen Zufahrt (in unserem Falle die Ausfahrt) zur Ensenada de Playuelas gibt es jetzt eine Rinne für Kielyachten. Obwohl – die gab es zugegebenerweise schon vorher, nur haben wir sie nicht sofort gefunden.
Nach zwei Aufsitzern neben der Rinne müssen Rahel und Wolfgang mit dem Beiboot und dem langen Bootshaken zur Erkundungsfahrt aufbrechen, aber sie finden das Fahrwasser dann auch und wir rutschen ausnahmsweise ohne weitere Grundberührung durch das Nadelöhr zwischen den Mangroven.
Flach ist es hier fast überall: Von über 2000 Metern Tiefe kommt „die Mauer“ senkrecht aus der Tiefe nach oben und bildet das Außenriff.
Alle Ankerplätze liegen aber logischerweise innerhalb – und da ist es flach und riffübersät. Auch um Hemingways Lieblingsinsel (Cayo Paraiso) herum müssen wir den Blister (die erste „Warsteiner- die Königin unter den Bieren“-Reklame auf Kuba??!) nach einem tollen Segeltag bei leichtem Westwind (das nennt man Glück, der ist nämlich ganz selten hier!) vor den Riffen bergen und die Zufahrt vorsichtig suchen.
Der Lohn: die traumhafteste Insel der Welt, Hemingway war ja nicht blöd!


Zurück zum Törn: Von Havanna nach Havanna - April 2000

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