19.06.2000

19.06.2000

Montag, 19.06.00 – Ich kann es auch verstehen, das die Woodrow-Wilson-Brücke nur nach Voranmeldung und nur zwischen 00.00 h und 05.00 h geöffnet wird, schließlich ist sie Teil einer sechsspurigen Autobahn.
Gut wäre halt gewesen, wenn uns das vorher jemand gesagt hätte. Oder wenn Wolfgang das Hafenhandbuch richtig gelesen hätte. So ankern wir vor der Brücke und genießen den Verkehrsknotenpunkt: Flugzeuge im Landeanflug auf die beiden Flughäfen, Frachtverkehr im Fahrwasser, die Eisenbahn am anderen Ufer und der Highway vor dE 26: Illegal number 6.2K
Um 04.45 h muß Washington mal eben die Luft anhalten, den die Hauptschlagader wird unterbrochen. Polizeistreifen kontrollieren den Stau, der entsteht, als sich die Brücke für uns hebt.
Ein prima Gefühl irgendwie, auch wenn gerade ein paar hundert LKW-Fahrer eine kleine deutsche Fahrtenyacht verfluchen… Der Yachthafen in Washington ist optimal: Freundlichstes Personal, aller erdenkbarer Service, und nur ein paar hundert Meter vom Regierungsviertel entfernt. Die Mannschaft stürzt sich denn auch ins Getümmel, und ich ruhe mich nach 343 Meilen mal zwei Tage aus…


Zurück zum Törn: Von Washington D.C. nach Washington D.C. - Juni 2000

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