31.07.2000

Montag, 31.07.00 – Wolfgang versucht alles mögliche, um den Ableger hinauszuzögern: Marlon bekommt eine neue Ölzeughose, die Crew wird zum Bierbunkern geschickt, ein Reff wird ins Großsegel gebunden, das Vorsegel wird gewechselt (auf kleine Fock) – aber dann geht es los.
Mitten in den Starkgegenregen. Das ist ein Dauerschauer bei sechs Beaufort von vorne. Echt ätzend.
Aber irgendwie auch spannend und abenteuerlich, zumindest für die Törnteilnehmer, die sowas noch nie erlebt haben. Dreieinhalb Stunden reichen als Erfahrung aber, dann liegt New Haven vor dem Bug, zwei letzte Wenden durch die Lücke zwischen den Wellenbrechern und ein Liegeplatz an einer Mooringboje vor der Oyster-Point-Marina. Zum Abendessen werden Hamburger gebrutzelt, danach wird Uno gespielt. Amerikanische Kultur als Ersatzprogramm für Amerikanische Natur, die leider im Regen verborgen bleibt…


Zurück zum Törn: Von New York nach Boston - Juli 2000

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