04.08.2000

Freitag, 04.08.00 – Die Hauptstadt des amerikanischen Segelsports… die Yachten um uns herum sind einfach nur groß, größer, am größten. Oder teuer, teurer, am teuersten… Aber die beeindruckende Hafenrundfahrt macht hier an Bord trotzdem niemanden neidisch – was nützt die tollste Yacht, wenn sie nur im Hafen liegt?!
Ich ernte übrigens regelmäßig Bewunderung, wenn die Amis herausbekommen, dass ich wirklich über den großen Teich gesegelt bin. So ist das Leben: Hier haben die Menschen das Geld für wunderbare Schiffe, aber keine Zeit, damit zu segeln. Da ist sind mir mein Skipper und meine Gäste dann doch lieber: ohne das große Geld – aber mit viel Zeit!
Mit einer leichten Brise segeln wir bis nach Cuttyhunk, das ist eine der kleinen Inseln um den berühmten „Martha’s Vineyard“ herum – ein Traumrevier ohne hohen Seegang, aber mit Inseln und Buchten und Sunden und sicheren Mooringbojen (von denen wir direkt am Strand eine nehmen). Nur leider nicht ganz einsam, zudem der Wochenendrummel so langsam losgeht.


Zurück zum Törn: Von New York nach Boston - Juli 2000

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