18.02.2001

Sonntag, 18.02.01 – Jeden Tag eine gute Tat, und sonntags ganz besonders: die beiden Fischer brauchen nicht weiterrudern, sondern werden von uns bis zu ihrer kleinen Station geschleppt.
Durch den Paso Aguardiente unter Segel, auf beiden Seiten nur wenige Meter bis zu den Mangroven, und unter dem Kiel nur noch 20 cm Wasser. 10 cm. 1 cm. 0 cm.
Segel doch eben runter, unter Maschine rückwärts, die Fahrwassertonne ignorieren und da lang fahren, wo es tief aussieht, und schon sind wir auf der Südseite der Cayo-Kette…
Mitten im Grundsitzstress beisst der nächste Riffbarsch, und am Ankerplatz bei Cayo Avalos landet er dann im Kohl-Kokos-Bett (das Rezept ist so gut, dass es leider geheim bleiben muss!)
Andi und Wolfgang versuchen noch, ein paar Langusten zu fangen, aber die haben ein ganz sicheres Zuhause, und an den Fühlern wollen die beiden nicht zu fest ziehen, weil die sonst nur abreißen.
Macht nichts, fällt die Vorspeise eben aus…


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