02.03.2001

Freitag, 02.03.01 – Wie gehabt.
Deshalb mal ein bisschen was über unsere Begleiter: Ziemlich beständig kreisen hoch über uns die Fregattvögel. Üblicherweise ohne einen einzigen Flügelschlag, da muss ich, was die Segeleigenschaften angeht, leider vor Neid erblassen.
Möwen schauen immer nur kurz vorbei, meistens eine Sorte, die aussieht, wie die europäischen Seeschwalben, allerdings mit kräftigem „Lidschatten“ um die Augen.
Seeadler und sogar manchmal echte Weißkopfseeadler, in Festlandsnähe manchmal Geier. In den Mangroven stehen außerdem Graue und Grüne Reiher.
Und natürlich die schönen, aber bescheuerten Kuhreiher.
Flaschennasendelfine schwimmen ab und zu (und heute) ein Stückchen mit, und was so alles an der Angel hängt, wisst ihr ja schon…
Wenn der Anker so wie heute (auf Cayo Algodon Grande) in einer dieser Mangrovenlagunen fällt, kommen noch viele Singvögel mit ihrem Gezwitscher dazu.
Wie sich das für eine Waldeslichtung gehört!
Mangrovenlagunen gehören übrigens nicht zum Repertoire europäischen Landschaftsvorstellungsvermögens. Deshalb versuche ich erst gar nicht, dass zu beschreiben. Ihr könnt es euch NICHT vorstellen, versucht es erst gar nicht!


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