23.04.2001

Montag, 23.04.01 – Zwischen Nordostpassat und Südostpassat liegt die äquatoriale Tiefdruckrinne.
Ohne Passat.
Eigentlich sogar ganz ohne Wind, von gewittrigen Schauern mal abgesehen. Die Flaute erwischt uns, das Gewitter bleibt als Wetterleuchten am Horizont… der Motor schiebt, „Gustav“ (der Autopilot!) steuert, aber langweilig ist es trotzdem nicht:
früh morgens hängt (leider nur kurz) ein Fisch an der Angel,
danach taucht eine Schule kleiner Wale auf,
danach ein paar Delfine,
danach eine Schildkröte,
danach erforscht Sabine die Schaumbläschen, die an der Oberfläche treiben und anscheinend doch kein Müll sind,
danach reicht der Wind wieder für den Blister,
danach beißt ein kleiner Thunfisch und will in Rum ertränkt werden,
danach muss er gegessen werden (im Gemüsebett und an Knoblauchspaghetti),
danach muss eine zerbrochene Flasche Rotwein aus dem Staufach gelenzt werden, was eine ziemliche Sauerei ist,
danach müssen die ganzen neuen Sterne (heute Hadar und Rigil, die Hufe des Zentauren neben dem Kreuz des Südens!) am Südhimmel gefunden und gelernt werden,
und danach ist ein ganz normaler Tag vorbei…


Zurück zum Törn: Von Panama nach Galapagos - April 2001

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