11.10.2001

Donnerstag, 11.10.01 – Selbst Winfried, der die morgendliche Wetterfunkrunde leitet, fällt auf die Scharade mit der Seekrankheit und den ganzen Schäden herein, nur seine Frau durchschaut das Spiel sofort…
Wir können hier aus ganz anderen Gründen nicht weg.
Es ist zu schön.
Wolfgang W. denkt hin und denkt her – und es fallen ihm nur ganz wenige Liegeplätze ein, die ähnlich atemberaubend sind: Venedig am Markusplatz. Makemo und Suvarov. Porto im Innenhafen. Mystic Seaport.
Vielleicht.
Jedenfalls: Eine perfekte Lagune mit türkisfarbenem Wasser. Darin eingestreut hunderte kleiner Inseln und Felsen (meist so um 15 m hoch), aus denen das Wasser im Laufe der Jahrhunderte die skurrilsten Monumente geformt hat: Krokodile, Mäuse, viele Pilze und Schirme, Saurier, Zwergpiraten, Klabautergeister – ein Wahnwitz aus Stein.
Dazwischen und drumherum weiße Strände, deren Sand teilweise so fein ist, das man knöcheltief einsinkt. Mangroven und Yucca-Palmen (bzw. Pandanus, für die Naturkundler unter euch!). Und ich mittendrin. Als einzige. Nur ein paar Fischerboote mit ihren Krebsscherensegeln leisten mir und uns Gesellschaft.
Manchmal.
(Und unter Wasser?! – Ach, und unter Wasser…)


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