26.01.2002

26.01.2002

Samstag, 26.01.02 – Tiritiri Matangi. Von der britischen Krone abgeholzt, dann generös den Neuseeländern „geschenkt“ und in den letzten 25 Jahren mühsam wieder aufgeforstet.
Und heute ein Vogelparadies: Sattelstare, Tüpfelkiwis, Blaue bzw. Zwergpinguine, Papageienputen
(richtig: Takahe bzw. Porphyrio Mantelli Hochstetteri, galt als ausgestorben, bis man noch eine kleine Gruppe gefunden hat. Auf etwas über 200 Tiere konnte man die Population neuseelandweit wieder erhöhen, davon ca. 30 hier, siehe Foto!), Springsittiche, Purpurhühner, Tuis, Maorifruchttauben, Graufächerschwänze, Schwarze Langbeinschnäpper… ein Traum für Ornithologen.
Und für alle anderen, die sich noch hinsetzen können, um einfach nur zu hören…
Apropos Blaue Pinguine: Die sind nicht nur die kleinsten Pinguine der Welt und total niedlich, sondern auch der Hauptgrund, dass hier an Bord zur Zeit nicht gefischt wird: die putzigen Kerlchen schnappen nach den Schleppangeln!
Der Ostwind hat zugelegt, mit über acht Knoten rausche ich am Nachmittag durch das Wasser zur Westhaven Marina, von dort marschiert die Crew in die Innenstadt. Sabine von der „Orinoko“ schließt sich an, Auckland im Party-Fieber, denn morgen geht es wieder los, das Volvo-Ocean-Race.
Und der Abschied wird gefeiert: mit einem riesigen Open-Air-Konzert der Philharmonie. 250 Sänger im Chor. Laser-Show. Salutschüsse der Artillerie. Feuerwerk. Und das alles gleichzeitig und aufeinander abgestimmt zu Melodien von Tschaikowsky!!!!! Danach wird durch die Clubs gezogen, bis die Socken qualmen…


Zurück zum Törn: Von Auckland nach Whangarei - Januar 2002

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