19.03.2002

19.03.2002

Dienstag, 19.03.02 – …stürmt es, und so lange wird auch vorsichtshalber Ankerwache gegangen. Kniffelspielenderweise unter Deck… Erst, als der Wind merklich nachlässt, übernimmt das Echolot mit seinem Flachwasseralarm das Aufpassen.
Noch zu viel Dünung „draußen“ zum segeln: deshalb noch ein Wandertag! Der Mount Hobson ruft, 626 Meter wollen bezwungen werden! Ohne mich, trotz meiner aktuellen Straßenerfahrung! Ich bleibe an meinen Ankern in der Bucht, bis alle um 18.30 h völlig begeistert und völlig erschöpft wieder eintrudeln. Susanne und Christian von der „Subeki“ waren auch mit, und alle sind hin und weg vom Aufstieg durch bizarre Felsformationen im „Windy Canyon“, von der Gratwanderung durch Heidelandschaften bis unter den Gipfel, vom Gipfelsturm durch dichtesten Kauriurwald, vom Rund-um-Blick bis nach Kawau und zur Koromandelküste, und vom Abstieg auf der Westflanke an den alten Holzstaudämmen aus Kaurikahlschlagszeiten entlang mit lustigen Flußüberquerungen bis hierher zurück. Für die letzten Meter zum Bier und zu einem kräftigen Steak im Boat Club reicht die Energie natürlich noch, außerdem müssen all die Abenteuer ja noch brühwarm den anderen Bootsbesatzungen erzählt werden …
(P.S.: Alle Wanderer waren natürlich mit prima Bergschuhen ausgerüstet, nur mein Skipper war peinlicherweise mit Badelatschen unterwegs, vorsichtshalber allerdings mit Reservepaar im Rucksack, waren ein Sonderangebot für ca. 2,50 Euro bei einer Aldi-ähnlichen Supermarktkette…


Zurück zum Törn: Von Whangarei nach Auckland - März 2002

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