15.10.2002

Dienstag, 15.10.02 – Im Slalom durch die letzen Inseln vor Noumea, der Hauptstadt Neukaledoniens! Zum Abschied brist der Passat nochmal so richtig auf , das zweite Reff muss in das Großsegel gebunden werden, aber da der Seegang innerhalb der Lagune weiterhin moderat bleibt, macht auch der letze Segeltag des Törns nochmal richtig Spaß: „Erst in Lee der kleinen Insel dahinten entlang, wenn Du eine Lücke findest ruhig mitten durch die paar Ankerlieger! Dann weiter quer über das Hauptfahrwasser bis zu einer grünen Tonne, da sollten wir dann wenden, der nächst Schlag geht am Riff entlang bis etwas nördlich der Hafeneinfahrt Und da schauen wir dann mal!“
Um 15.00 h ist die Marina „Port Moselle“ dann leider erreicht. 789 tolle Meilen seit Port Vila!
Die Behörden wissen nicht so recht, was sie mit uns machen sollen, weil ich ja wie gesagt die erst Yacht bin, die in Koumac schon den Großteil der Einklarierungsformalitäten erledigt hat. Die nette Dame von der Quarantäneabteilung lässt den Skipper die vanuatischen Zwiebeln schälen und beschlagnahmt eine Kokosnuss, die Pässe werden gestempelt und (am wichtigsten!) ich darf eine Nacht umsonst hier liegen und meine Crew bekommt trotz nur halber Einklarierung einen Willkommenstrunk in der Marina-Bar! Alle vier! Jawohl, vier, Monika Bloessl aus Nürnberg ist flugtechnisch einen Tag zu früh an Bord und muss sich jetzt ganz tapfer all die Abenteuergeschichten von Harald und Hermann anhören!
(Gute Besserung an Barbara, die auch hätte kommen wollen! Monika tankt ein bisschen Extra-Sonne für Dich, dann wirst Du noch schneller gesund!)
Beim Abendessen (zusammen mit Jochen und Monika von der „Nereus“) ist Monika übrigens die einzige, die Muscheln bestellt. Alle anderen wählen die dicken Steaks!


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