22.07.2003

22.07.2003

Dienstag, 22.07.03 – Frühes Aufstehen, aber zum Ausgleich faules Segeln: Schon um 08.00 h zeigt mein Bug wieder nach Nordwesten, und wieder reicht bei schönem Passatwind die Rollgenua aus, um mich flott voran zu ziehen. Am frühen Nachmittag liegen die Hope Islands an Steuerbord voraus, für den ollen Cpt. Cook damals, also anno 1770, ein Grund, auf Kurs Ost-Nord-Ost anzuluven, nur um auf dem nächstbesten Riff (das seitdem nach seinem Schiff „Endeavour“-Reef heißt…) zu stranden. Heute ist das ja alles ordentlich kartografiert, in der Bucht hinter Hope Island hat die Naturparkverwaltung zwei Muringbojen ausgelegt, damit die Yachten mit ihren Ankern keine Korallen zerstören, und um 14.35 h liege ich an der östlichen Boje fest für die Nacht. Hope Island ist auch so klein, dass Dieter und Wolfgang zwei mal drum herum laufen. Viele Reiher bringen ihren Jungen gerade das Fliegen bei – und das Fischen! Im flachen Wasser vor dem Strand ist nämlich ein riesiger Fischschwarm, der von allen Seiten abgeerntet wird: von unten kommen die Raubfische, von oben die Möwen und die Pelikane, und am Strand lauern die Reiher!


Zurück zum Törn: Von Cairns nach Darwin - Juli 2003

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