19.11.2003

Mittwoch, 19.11.03 – Der Landschaftsalarm wird zum Dauerzustand. 22 Meilen mehr oder weniger im Slalom durch mehr oder weniger phallische Felsformationen. Von Joan Baez stammt ja wohl der Ausspruch „everything that’s longer than it’s wide is a phallus symbol“ – und das trifft hier nunmal auf den Großteil der Kalksteinfelsnadeln auf dem Weg nach Koh Phetra zu! Koh Petra selber sieht aus wie eine chinesische Dschunke. In grün (der Dschungel). Mit weißem Wasserpass (der Strand).
Ein knappes Dutzend Fischerboote hat sich zum Umladen um ein Mutterschiff geschart, bei dem Manöver driftet der ganze Pulk nach und nach auf unseren ehemals einsamen Ankerplatz zu, das ist so lange ganz interessant, bis meiner Mannschaft der Lärm und auch der Gestank (ein netter Mix aus Diesel und Fischresten…) zu viel werden und wir ein paar Kabellängen weiter am „Wasserpass“ entlang zu einem neuen, leiseren Fleckchen verholen. Mit Einbruch der Dunkelheit machen sich die Fischer aber ohnehin wieder auf den Weg zu ihren Fangplätzen, die Bucht gehört wieder uns alleine.


Zurück zum Törn: Von Singapur nach Phuket - Oktober 2003

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