05.12.2003

Freitag, 05.12.03 – Gemütlich im Cockpit frühstücken, ein wenig schwimmen, dann ein paar Meilen segeln, wieder ankern und dann einen Hong (s. 28.11.03!) erkunden: Ko Phanak hat zwei davon, in den ersten führt eine Höhle, durch die man am besten mit einem Kajak paddelt, zumindest machen das die Normaltouristen so. Mit dem Schlauchboot geht es auch, allerdings ist die Strömung recht stark, und leider darf man den Außenborder nicht benützen, weil das die Fledermäuse irritieren würde und außerdem die Abgase in der engen Höhle sicher unerträglich wären. Und nun fehlt das zweite Paddel… fünf Abenteurer im Beiboot… ein reißender Unterwasserfluss… Dunkelheit… muschelbewachsene Wände… Fledermäuse… nur ein Paddel… ein im Schlick steckender Skipper… Krokodile (vielleicht)…Abenteuer pur!
Der zweite Hong ist einfacher erreichbar, einfach mit Higgins (mein Beiboot!) durch eine kurze „Unterführung“ – und schon ist man drin.
Damit ist das „Hong-Hopping“ für heute aber noch nicht beendet, am endgültigen Übernachtungsankerplatz zwischen Ko Yai, Ko Na Khae und Ko Hong gibt es (wie der Name schon sagt!) nämlich noch einen Hong, von dem aus man noch in einen weiteren Hong gelangen kann, und dann käme noch ein dritter, für den aber am Abend der Wasserstand schon zu hoch ist, die Höhe in der Zufahrtshöhle reicht bei auflaufendem Wasser nicht mehr aus. Die Landschaft macht sprachlos. 309 Meter hohe, senkrechte Felswände vor meinem Bug und hinter meinem Heck. Ein paar Nashornvögel, viele Seeadler und ein Waran waren auch dabei.


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