12.12.2003

Freitag, 12.12.03 – Nur das mit dem Wäsche waschen, dass können sie noch nicht so gut auf Koh Lanta. Die Klamotten kommen zwar gefaltet, aber nicht wirklich sauberer als vorher aus der Laundry zurück, naja, trotzdem bleibt der Gesamteindruck sehr positiv, sonst gibt es ja eigentlich nix zu nörgeln…
Am Nachmittag geht es mal wieder auf „Kurs West“, rüber nach Koh Phi Phi Le, in der seit dem Film „The Beach“ mit Leonardo di Caprio berühmten Maya Bay ist ziemlich weit innen eine Muringboje frei – Glück gehabt! Bunte Korallenriffe direkt unter meinem Kiel, senkrechte Felswände rundherum (fast ein Hong!), ein kitschig weißer Strand im Scheitel der Bucht, Dschungel und nur zwei etwas weiter draußen ankernde Megayachten und ein paar Fischer, die sich vor der Frühschicht noch ein paar Stunden aufs Ohr hauen, mit ihren Longtails voller buntbeflaggter Netzbojen im flachen Wasser. Eine Rettungsaktion gibt es noch zu berichten: Ein Gast des für einen späten Tauchgang kurzfristig hinter uns vermurten Ausflugsbootes schwimmt alleine los und tritt und fasst in Ufernähe in einen Seeigel – und schreit um Hilfe. Megayacht hin – Tauchboot her: die einzige mit einem schnell verfügbaren Beiboot bin mal wieder ich! In Sekundenschnelle ist der Außenborder angeklemmt – und die Erste Hilfe besteht dann in der Beruhigung des völlig aufgelösten und recht panischen Kanadiers, der wohl zu viele Horrorgeschichten über tödliche Gefahren gehört hat. (Wolfgang: „No, you are definetely not going to die…“) Trotzdem hier nochmal an alle Schnorchler und Schwimmer in den Tropen und überall: Nie ohne Schuhe in flaches Wasser – und nichts, ganz einfach gar nichts anfassen!!!


Zurück zum Törn: Von Phuket nach Phuket - Nov./Dez. 2003

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