15.01.2004

Donnerstag, 15.01.04 – Allmorgendlich nehmen wir an zwei Funkrunden teil: Um 13.30 h UTC zum Klönen mit den anderen deutschsprachigen Seglern auf dem „Sonnenschein-Netz“ und dann um 14.00h UTC auf dem englischsprachigen „Red Sea Net“, in dem sich alle Schiffe auf dem Weg zum Roten Meer gegenseitig mit Wettervorhersagen und anderen Informationen versorgen.
Gegen Mittag flaut der Wind etwas ab und auch der Seegang beruhigt sich so weit, dass die Mannschaft den Blister setzen kann! So mache ich auch bei nur knapp drei Windstärken noch sechs Knoten Fahrt!
Zur Nacht wird die große, gelbe Blase aber aus Sicherheitsgründen wieder geborgen, zumal der Wind wieder etwas aufbrist. Weiter unter Passatbesegelung, während nach dem Sundowner das „Fernsehprogramm“ beginnt: dem Abendstern (Venus) folgen, dann übernimmt Mars im Widder die Leitfunktion im Westen. Und sobald Mars untergegangen ist, führt uns Saturn in den Zwillingen bis zum frühen Morgen, wenn Jupiter im Löwen hoch über dem Masttopp steht. Das Kreuz des Südens an Backbord querab, der Gürtel des Orion als Nordpfeil und der Nordstern an Steuerbord helfen außerdem, die Richtung zu bestimmen, nur so zur Kontrolle, und weil es einfach Spass macht, den Gestirnen bei ihren Runden am Nachthimmel zuzusehen.


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