16.01.2004

16.01.2004Freitag, 16.01.04 – Ein halbes Dutzend Fliegender Fische und ein kleiner Kalamar springen während der Nacht an Bord, wohl auf der Flucht vor einem großen Räuber! So beginnt der Tag mit einem Kontrollgang über Deck, damit sich keine Stinkbomben entwickeln!
Nach der Sternenschwärmerei von gestern wird dann aber der Sextant ausgepackt. Und nach ein paar lustigen und teilweise schweren (weil der Sextant nämlich ganz schön was wiegt!!!) Vorübungen wird die Mittagshöhe der Sonne gemessen. Zu rechnen gibt es bei diesem uralten Verfahren nicht sehr viel, was wohl auch zur Genauigkeit des Ergebnisses beiträgt, denn das liegt nur 0,3 Meilen neben dem GPS-Ort auf 07°09,4’N, 087°44,0’E! So macht Astronavigation Spass!
Zur Belohnung beisst „Moses“ an der Angel. Leider hat sich dieser Mini-Mahi-Mahi so sehr am Haken verletzt, dass ihm die Freiheit nichts mehr nützen würde, also landet er trotz Untergewicht als Carpaccio auf dem Vorspeisenteller zum folgenden Schwarzen Wildreisrisotto mit Chinesischen Pilzen und Speck. Olgas Logbucheinträge werden darüber immer romantischer, jetzt vergleicht sie mich schon mit einer Flamenco-Tänzerin, ich glaube, sie ist in mich verliebt…


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