21.01.2004

Mittwoch, 21.01.04 – Ein TukTuk ist ein motorisiertes Dreirad mit zwei Sitzplätzen (Touristen), die ggf. auch mit einer ceylonesichen Großfamilie belegt werden können. Die TukTuk-Fahrer-Mafia lungert den ganzen Tag lang vor dem Hafentor herum und verteilt die fetten Brocken (Touristen) unter sich. Fette Bocken gar nicht wegen des leicht erhöhten Fahrpreises, sondern weil die Fahrer bei jedem Juwelier, bei jeder Kneipe, bei der zugegebenerweise sehr interessanten Seidenfabrik (denn wer weiß schon, das ein Seidenraupenkokon aus einem einzigen, hauchdünnen, bis zu 800 Meter langen Faden besteht?!) etc. ihre drei bis fünf Prozent Umsatzbeteiligung oder auch ein Kopfprämie pro Bleichgesicht bekommen. Insgesamt machen die Jungs meiner Mannschaft das Leben aber auch leichter, weil sie sich eben gut auskennen und so eine Menge Herumfragerei ersparen. Aber den schönen Bootsausflug auf der Lagune hinter Hikkaduwa, den kannte der Taxler auch noch nicht, scheint ein Geheimtip zu sein, den Rico noch von seiner Reise anno 1987 wusste: Im leise gepaddelten Auslegerkanu um eine von buddhistischen Mönchen und riesigen Flughunden bewohnte Insel herum, dann ein Zwischenstopp an einem anderen Kloster, wo ein junger Mönch einige der 550 erbaulichen Geschichten aus dem Leben Buddhas als Siddharta erklärt und meine Jungs und Mädels mit Glücksarmbändchen ausstattet.
In dem kleinen Strandresort, in dem Rico damals gewohnt hat, gibt es noch ein Kinderbild, das Rico der Familie damals geschickt hat: Aus dem Kind ist ein junger Mann geworden, der sich leider nicht mehr wirklich an Rico erinnert, aber trotzdem ist das Austauschen von Erinnerungen an vergangene Zeiten lustig!


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