02.02.2004

Montag, 02.02.04 – Eigentlich waren für die 425 Meilen von Galle bis nach Male ja vier Tage eingeplant, aber trotz der manchmal leichten Winde machen wir Etmale von über 120 Meilen, etwas hilft dabei ein Schiebestrom mit bis zu einem Knoten, aber hauptsächlich segelt meine Mannschaft mich einfach schnell: Auch heute wird wieder der große „Warsteiner“-Blister gesetzt und so schallt denn um 17.00 h der Ruf „Land in Sicht“ über Deck! Die Uhren müssen eine Stunde zurückgestellt werden, und dann wird die maledivische Gastlandsflagge unter meiner Steuerbordsaling gesetzt. Wie immer unter Abspielen der entsprechenden Nationalhymne, was zu großer Enttäuschung führt, denn die Malediven haben sich den mit Abstand langweiligsten Trauermarsch ausgesucht, der hier jemals aus den Außenlautsprechern ertönte!
Für die Hafenformalitäten muss wieder ein Agent zwischengeschaltet werden, die Jungs von „Antrac“ lotsen uns über Funk an den Liegeplatz im Industriehafen und haben auch schon alle Behördenvertreter für uns bestellt: Marine, Zoll, Einwanderungsbehörden und der Amtsarzt arbeiten effektiv und zügig unter Deck (weil Wolfgang den Ventilator nämlich mit Absicht nicht auspackt und Hans an Deck das Dinghi aufpumpt, die Mittelluke also geschlossen ist!!!) und so ist schon um 19.30 h all der Papierkram erledigt. Zeit genug für ein gemütliches Ankunftsdinner unter Einheimischen in der quirligen Innenstadt der kleinsten Hauptstadt der Welt!


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