17.02.2004

17.02.2004Dienstag, 17.02.04 – Auf der Kreuz zu Lutz‘ Lagoon wird durch das etwas schlingernde Steuerverhalten der Segelneulinge G. und W. das Schwimmverhalten eines Kalamars so perfekt imitiert, dass ein über sieben Kg schwerer Crevalle-Jack an die Angel beisst. Und mit vereinten Kräften wird er auch gelandet, filetiert und natürlich (an Reisbällchen mit Curry-Orangensoße!) verspeist. Frisches Gewürzbrot duftet auch noch aus dem Backofen, so dass über die Gaumenfreuden die Schönheit des Ankerplatzes fast vergessen wird: Lutz‘ Lagoon ist nämlich ein Ringriff ohne Insel, aus meinem Cockpit geht der Blick 360° rundherum, ohne in der Nähe auf Land zu stoßen. Nur blaubunte Riffe um uns herum – und ein paar Inselchen am Horizont. Echte Einsamkeit. Keine Bewegung, die nicht vom Wind herrührt. Keine Geräusche, die nicht direkt aus der Natur kommen. Kein Licht, das nachts die Sterne überstrahlt.


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