22.02.2004

Sonntag, 22.02.04 – Innerhalb des Ari-Atolls ist das Aufkreuzen weiterhin ein echtes Vergnügen, aber außerhalb, auf dem Weg zum Rasdooh-Atoll, da hat sich schon ein wenig Seegang aufgebaut und das Steuern entwickelt sich zur Herausforderung. Zumal, wenn der Skipper auch an den kleinsten Kursabweichungen rumnörgelt und sofort nölt, wenn mal kurzfristig eines der Trimmbändsel in der Fock nicht sauber anliegt und so optimale Windanströmung signalisiert. Aber nach der Passage sind alle seglerisch einen kleinen Schritt weiter, das ist ja auch was wert! Uns so blamieren wir uns auch nicht vor den kritischen Augen meines Bordingenieurs, der steht nämlich am Strand von Kuramathi, frisch aus Deutschland eingeflogen, und hat mich und seinen Sohn wohl schon ein paar Meilen gegen den Wind gerochen.
Nach dem Ankermanöver in der Lagune des kleinen Rasdooh-Atolls heisst es also „Willkommen an Bord“ für Dieter, der auf der Insel fast gleich wieder verloren gegangen wäre, wegen eines imaginären Supermarktes, aber das ist eine etwas längere Geschichte…
Am Abend gibt es logischerweise die neuesten Warsteiner und Münchener Nachrichten im Restaurant und an der Bar des Cottage Clubs.


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