25.02.2004

Mittwoch, 25.02.04 – Mitten in der Nacht brist es doch wieder auf, war also doch nicht so schlecht, die Idee mit dem zweiten Anker, vor allem, weil nach der gestrigen UNO-Runde alle komatös in die Kojen gefallen sind, von Ankerwache keine Spur…
Am Morgen sind die Wolken aber alle weggeblasen, bei Sonnenschein sieht man erstmalig, wie knifflig die Einfahrt in die Lagune mit all den Korallenköpfen ist, heute finden wir nämlich kaum aus dem Wirrwarr heraus, da fragt man sich doch, wie wir gestern bei dem Sauwetter überhaupt rein gekommen sind!
Um 14.00 h sind die letzten 24 schönen Meilen dieses wunderbaren Törns abgesegelt, und nach 14 völlig einsamen Tagen liege ich in der Lagune hinter dem Flughafen mal wieder mit ein paar anderen Fahrtenyachten zusammen: Die „Sonnenschein“ mit Ingrid und Tim kommt zeitgleich mit mir an, und die „Summertale“ mit Martin liegt schon seit zwei Tagen aus Thailand ankommend hier, außerdem Lieselotte und Fritz mit der „Gina“, auch alte Freunde. Trotzdem werde ich wohl mal wieder die einzige Yacht sein, die das Revier ein wenig erkundet hat, die anderen kommen meist nur zum Verproviantieren nach Male und ziehen dann gleich weiter. Nur die „Sonnenschein“ wird noch ein paar Wochen in den tollen Atollen herumbummeln und ähnlich wie wir die seglerische Abgeschiedenheit genießen.
Nach dem Schiffsputz verholt sich meine Mannschaft zum Abschiedsessen in die Stadt, alle sind mal wieder traurig, dass die Reise vorbei ist, aber auch glücklich, weil es so schön und lustig war!


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