18.06.2004

Freitag, 18.06.04 – Wir sind, obwohl einfach nur im Kanal zwischen Kekova und dem Festland unterwegs, mal wieder auf Zeitreise, denn um uns herum gibt es Baudenkmäler aus allen möglichen Epochen zu bestaunen: eine gewaltige osmanische Burg an Steuerbord, ein lykischer Sarkophag im Wasser direkt davor, eine komplette, versunkene Stadt an Backbord und Griechenland vor dem Bug! Auf 36°09′ N und 029°35’E fängt nämlich die Europäische Union an, weil die Griechen hier, mehr oder weniger mitten in der Türkei, ein Inselchen haben. Manfred fährt einen prima Achterausanleger an ein Restaurant am Kai und dann liege ich nach fünf Jahren erstmalig wieder in Europa! Das Einklarieren ist (nach einigen Abzockversuchen seitens der Griechen in den vergangenen Jahren….) kein Problem und schnell erledigt. Wolfgang kennt Rudger, den Profi-Skipper auf der Charteryacht (sehr nette Gäste aus Bielefeld!)neben mir, wodurch sich mal wieder ein geselliger Abend mit reichlich Seemannsgarn ergibt, und der einzige Wehmutstropfen ist der kaputte Geldautomat, denn mein Skipper hätte so gerne mal ein paar eigene Euros in der Hand gehabt!


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