25.04.2005

Montag, 25.04.05 – Immer, wenn das Brot zur Neige geht, gibt es ja hier an Bord frische Pfannkuchen zum Frühstück. Was bei der Crew zu der Überlegung führt, den Broteinkauf komplett einzustellen… jedenfalls mal wieder Galafrühstück im Cockpit. Herr und Frau Webär (das sind die beiden Teddys im Bücherschapp am Hauptschott, die üblicherweise dezent die Bekleidung
vorschlagen) bekommen endlich das Ölzeug ausgezogen und ihre leichten Hosen an: Wir sind doch so langsam in warmen Gefilden angekommen! Mit leichten Brisen geht die Fahrt quer über den Saronischen Golf bis zur Marina Vouliagmeni. Hier haben sich die Olympiagewinnler (das „l” ist Absicht!) einen dezenten Parkplatz für ihre Nobelyachten geschaffen,
und so richtig willkommen sind Fahrtenyachten nicht. Weil bis zuletzt unklar ist, ob ich überhaupt an dem Logenplatz direkt an der Einfahrt bleiben darf, gehen Claudia und Olga mit zum Hafenmeister, ein wenig mit den Augen klimpern! Klappt prima, die Reflexe bei Männern sind ja doch irgendwie vorhersehbar! Zum Abendessen wird eine prima Hammelbraterei
gefunden, und für den Absacker veschwindet meine Mannschaft in der Nobelbar direkt hier in der Marina. Riesige Glasfront, unverbaubarer Blick auf den gerade aufgehenden Mond und meinen Liegeplatz, gemütliche Liegen zum Kuscheln (was die Athener Jugend reichlichst nutzt!) und prima Musik zum Tanzen, Olga und Wolfgang bekommen Applaus! Lediglich
die Tischdekoration ist etwas dürftig, weshalb meine Crew den gerade im Ort erstandenen Topf mit frischem Basilikum aufstellt. Die Kellnerin trägt es mit Fassung.


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