09.05.2005

Montag, 09.05.05 – Fast, also wirklich nur ganz knapp, also ganz knapp fast hätte ich wieder einen Bordhund gehabt! Etwas langbeiniger als Lipso und ganz schnell Chalkis getauft – und dann doch bei seinem Freund, dem großen Bullterrier, zurück gelassen, weil sowohl Chalkis als auch Michael (der Hundepapa hätte werden sollen!) sich nicht so richtig füreinander entschließen können.
Um den Abschied nicht zu lang zu machen befiehlt der Skipper „Leinen los!” und unsere Reise geht weiter nach Norden. Das Tagesziel ist Limni, ein wunderschön unter den Gipfeln von Euböa gelegener, sehr traditionell erhaltener Fischerort mit nur wenig Tourismus. Ein paar Fallböen vor der schmalen Hafeneinfahrt, aber dann liege ich längsseits an der Mole. Auf dem Weg hierher waren alte Brennöfen am Ufer aufgefallen: meine Crew schnürt die Wandersandalen und geht auf Erkundungstour. Eine Schlange am Wegesrand kann Manfred und Wolfgang gar nicht schocken, die beiden hatten ja in Göcek ein echtes Abenteuer mit einer Giftnatter hier an Bord… Die Brennöfen waren wohl mal für Kalk oder Buntmetall gedacht, viel wurde restauriert und in geschmackvolle Anwesen integriert, hier scheint so was wie ein Geheimvillenvorort von Athen zu sein! Am kleinen Kloster Galataki ist Wendepunkt der Wanderung, später werden nur noch die Tavernen „erforscht”!


Zurück zum Törn: Von Athen nach Saloniki

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