25.05.2005

25.05.2005Mittwoch, 25.05.05 – In Gelibolu beginnt das Marmarameer, und als Tagesetappe bietet sich jeweils ein Ort an der Nordküste und einer an der Südküste an. Beides liest sich in Hafenhandbuch gleich gut, und deshalb lassen wir einfach den Wind entscheiden! Durch das Aufkreuzen (Das macht Spaß! Vier Beaufort und glattes Wasser!) und das Verkehrstrennungsgebiet wird sich schon eine von beiden Varianten als die günstigere herausstellen – und so ist es auch! Sarkoy am Nordufer macht das Rennen, an einem Fischerboot liegt schon eine holländische Yacht längsseits, ich werde als dritte ins Päckchen gelegt, die Fischer helfen mit.
Weil hier natürlich nur selten Yachten halt machen, wird meine Mannschaft gleich angesprochen: „Woher, wohin, was wollt ihr essen? Gut und günstig? Da bringe ich euch hin!” Und das ist hier keine Touristenabschlepperei, sondern ehrliche Hilfe! Im Restaurant wird ein jüngerer Gast gleich als Übersetzer engagiert, und für das ausländische Publikum holt der dann auch noch seine türkische Balaleika und spielt und singt! Was Wolfgang zu dem alten Spruch veranlasst: „Touristenattraktion ist eben immer dann, wenn die Touristen die Attraktion sind!”


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