15.06.2005

Mittwoch, 15.06.05 – Heute liegt wieder eine größere Strecke vor uns, deshalb kommt das Ablegemanöver vor dem Frühstück. Weil das Meer ruhig ist, ist das auch kein Problem. Ein wenig zu ruhig allerdings, denn den größten Teil des Tages muss der Motor schieben helfen. Die Sonne und vor allem die Delfine in der Bugwelle trösten aber über die Flaute hinweg. Wenn man ein wenig pfeift und singt und mit den Armen rudert, dann werden die Delfine neugierig und bleiben lange in der Nähe! Oft drehen sie sich auf die Seite und spähen grinsend mit einem Auge zu den komischen Zweibeinern hinauf, die auf meinem Vorschiff Faxen machen!
Amasra, das Tagesziel liegt nach 62 Meilen im warmen Licht des Sonnenuntergangs voraus, das Städtchen gilt als das schönste an der Schwarzmeerküste – und dem ersten Einruck nach stimmt das schon mal: Die Altstadt mit den Wehrtürmen liegt malerisch auf einer Insel, die über eine kleine Steinbrücke mit dem Festland verbunden ist. Der Hafen befindet sich auf der Rückseite, das gibt noch ein paar schöne Fotos bis zum Anlegemanöver!


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