26.06.2005

26.06.2005Sonntag, 26.06.05 – Sonntagsfrühstück mit Traditions-Ei. Und danach gerade mal 20 Meilen bis nach Akcaabat. Da helfen mal wieder die Fischer beim Anlegen, kaum sind die Leinen fest, kommt Besuch an Bord: Der Hafenmeister, ein Lokalreporter und dessen Schwager kommen zum Interview. Naja, und natürlich zum Erzählen, zum Teetrinken, zum Hilfe anbieten.
Der Onkel vom Schwager hat hier ein Restaurant, da gibt es das bisher beste Auswärts-Abendessen der Reise, die Gäste dürfen ja nicht enttäuscht werden! Einstimmiges Urteil außerdem: Das Essen wird immer besser und abwechselungsreicher, je weiter man nach Osten kommt! Der Hesse Barin, der als Crew auf einer amerikanischen Yacht arbeitet (Ich bin nämlich ausnahmsweise nicht die einzige Yacht im Hafen!!!) vergrößert die Runde, der Schwager und des Schwagers Frau (sie ist Übersetzerin für Deutsch und freut sich über etwas Praxis!) samt Sohn gesellen sich noch dazu, ein lustiger Abend! Mit vollen Bäuchen schleppt sich meine Mannschaft noch ins Café nebenan, wo eine Wasserpfeife wartet, und den Absacker gibt es dann abschließend hier im Cockpit. Mangels Ausschanklizenz gibt es den Verdauungstrunk übrigens schon seit Verlassen Istanbuls relativ häufig erst als echtes Betthupferl, anders als im touristisch erschlossenen Süden gibt es hier nur in den sehr teuren Restaurants alkoholische Getränke.


Zurück zum Törn: Von Istanbul nach Trabzon

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