16.07.2005

Samstag, 16.07.05 – Ein paar verlassene Ölplattformen, ab und zu ein Frachter und weiter schöner Wind zum Segeln, wenn man von der kurzen Morgenflaute absieht. Ab ca. 13.00 h habe ich nur noch 15 Meter Wasser unter dem Kiel, aber es ist noch kein Land zu sehen! Ganz anders als die gebirgige Krim ist das Mündungsgebiet von Bug und Dnjepr einfach nur flach! Judith ruft als erste „Land in Sicht!”, aber da ist es auch nur noch ein paar Meilen entfernt. Die Küstenwache erkundigt sich über Funk nach uns und wünscht Gute Reise, aber wir wollen ja nur noch hinter die Landzunge vom Kap Tendrov und dort in ziemlicher Einsamkeit ankern. Ein Gewitter vertreibt die vielen Fliegen und Mücken, die vor einem Hitzeschauer in Flußgegenden ja typisch sind.


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