02.09.2005

Freitag, 02.09.05 – Mit leichten Brisen segeln wir so gemütlich die Küste runter, da verfolgt uns plötzlich die bulgarische Küstenwache. Wolfgang geht brav ans Funkgerät und meldet das Tagesziel: Kiten. Was die Küstenwache nicht daran hindert, den Skipper ausdrücklich darauf hinzuweisen, das zur Weiterreise in die Türkei in Bourgas ausklariert werden muss, was Wolfgang tatsächlich vermeiden will, weil Bourgas ziemlich weit hinten in einem Golf liegt und deshalb ein ziemlicher Umweg ist. In Kiten telefoniert der überfreundliche Hafenmeister gleich mal mit seinem Vorgesetzten und weckt damit die letzten schlafenden Hunde: Wenig später sitzen Uschi und mein Skipper im Taxi nach Bourgas und erledigen dort den Behördenkram – wie sie meinen, für morgen. Das ist aber irgendwie an des Oberzöllners Ohren vorbeigegangen, und so wird das Ausklarieren ohne Schiff (ich liege ja noch an der Hotelpier in Kiten!) zwar netterweise möglich gemacht, nicht so netterweise aber nur für sofort! Zurück in Kiten wachen schon zwei Küstenwachler und um 22.00 h befinden sich Mutter und Sohn genau da, wo sie überhaupt nicht hin wollten: auf Nachtfahrt. Mitten durch zwei heftige Gewitter. Super. Gut, das Gustav (der Autopilot) steuert – und gut, dass es bis nach Igneada nur 29 Meilen sind.


Zurück zum Törn: Von Varna nach Istanbul

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