27.09.2005

Dienstag, 27.09.05 – Strahlender Sonnenschein, das Wasser lockt zum Bade, der Ableger wird bis um 10.55 h verzögert, niemand will so richtig aufbrechen, um die letzten 30 Meilen bis nach Izmir zu segeln. Obwohl die noch mal so richtig Spaß machen: Rauschefahrt unter Passatbesegelung den Golf von Izmir hinunter, selten, dass ich mal unter sechs Knoten laufe!
Der Anblick von Izmir ist einfach nur erdrückend. Eine riesige Stadt rund um die Bucht herum, aber leider ganz ohne das Altstadtflair von Istanbul. Nur vereinzelt mal ein Minarett, keine Stadtmauern, nur Hochhäuser. Und eine kleine Marina voller netter Leute, die sich freuen, dass auch mal eine ausländische Yacht sich hierher verirrt! Mindestens drei verschiedene „Hafenmeister” bieten ihre Hilfe an, die Leinen werden angenommen, ein LKW mit Diesel zum Nachbunkern wird organisiert (obwohl wir ja nicht viel verbraucht haben!) , Tee wird serviert und am anderen Ende findet sich tatsächlich ein gepflegtes Fischrestaurant für ein zünftiges Törnabschlussessen. Obwohl, für Alex Köstner aus München ist es schon das Törnanfangsessen, denn er ist einen Tag zu früh angereist, darf aber als Decksfracht bis morgen bleiben.


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