22.10.2005

Samstag, 22.10.05 – Knidos liegt zum Teil auf einer Halbinsel – und zum Teil auf dem Festland. Westlich und östlich vom künstlich angelegten Isthmus sind die alten Häfen, und im Osthafen liege ich am Steg – direkt unter dem alten Amphitheater und vor den Handelsplätzen. Am Hang liegen Wohnviertel und Tempel, zur Seeseite ist die alte Stadtmauer noch gut erhalten, nach den alten Kuranlagen, für die die Stadt im Altertum bekannt war, wird noch gebuddelt. Man könnte Stunden, Tage umherwandern und sich Geschichte um die Nase wehen lassen, aber der Skipper gestattet nur den Vormittag – schade!
Aber 12 Meilen weiter in Palamut Bükü, da ist es ja auch schön, wenn auch auf ganz andere Art: ein einfaches, verschlafenes Fischerdorf, zwei, drei Kneipen mit Dusche für die durchreisenden Yachten und als Zentrum der Aufregung heute ein fahrender Händler, der Eisenwaren aller Art feilbietet: Monika ersteht ein schönes Ziegenglöckchen, Thomas einen Fingernagelknipser (zu Hause vergessen!). Wolfgangs Lieblingsbarbier am Strand hat leider geschlossen, die Männer müssen weiterhin kratzbürstig rumlaufen.


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