26.10.2005

Mittwoch, 26.10.05 – Das „Schwarze Kap” (Kara Burun) ist die südwestlichste Ecke der Türkei, deshalb ist hier immer Wind! Und der wird genutzt: Bis an den ersten Liegeplatz unter der Festung Bozukkale geht es unter Fock – dann muss Stephan kurz für den Rückwärtsanleger die Maschine starten. Nach der Erkletterung der Festungsruinen und nach dem leckeren Oktopus in dem kleinen Fischersommerrestaurant legen wir aber unter Segel ab, das geht bei Rückenwind ja ganz einfach – und sogar der Wirt, der die Achterleinen löst, freut sich über das gelungene, leise Manöver.
Die nächste Hafenbucht heißt Serce Limani, seit Wolfgangs ersten Türkeitörns vor 15 Jahren gibt Fisch bis zum Abwinken in Memos Farm. Memo war einer der ersten Fischer/Kleinbauern, die in ihren Sommerhütten Segler bewirteten. Die unzulänglichen Buchten werden wie Almen bewirtschaftet, im Winter sind sie über das Meer oft unerreichbar, und Straßen gibt es nur ganz selten. Memos Holzhütte ist mit der Weile zwar auch einem festen Steinhaus gewichen, aber der Flecken hat seinen Charme behalten, und das Essen ist prima!


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