20.04.2006

20.04.2006Donnerstag, 20.04.06 – Die Wetterlage ist stabil, deshalb dauert es wieder ein Weilchen, bis der Wind sich durchsetzt. Zeit, die letzten sterblichen Reste von Blacky ganz kurz zu braten und an frischem Blattsalat zu servieren… Dann aber weht der Meltemi mit vier Beaufort gerade so stark, dass man das erste Reff beim Aufkreuzen gerade noch weglassen kann, zumal die Welle sehr niedrig bleibt. Zwei kleine Thunfische beißen an, können sich aber wieder von der Heckangel befreien, und nicht alle MitseglerInnen bedauern das nach fünf Thunfischgerichten in Folge…Esther steuert zum ersten Mal eine Yacht in solchen Verhältnissen und muss sich ganz schön konzentrieren! Die „alten Hasen” genießen die Schräglage und den langen Schlag bis kurz vor Rhodos und zurück in die Türkei bis Bozuk Bükü.
Direkt unter der gewaltigen byzantinischen Festung gibt es wieder eines dieser kleinen Fischerrestaurants mit Brettersteg und Mooringleinen. Ich bin in der Vorsaison die einzige Yacht, dementsprechend herzlich ist der Empfang, besonders durch George, den Kneipenhund. Der freut sich besonders über meinen letzten Tennisball und begleitet meine Crew beim Spaziergang auf und über die alten Festungsmauern. Auf dem Westturm gibt es nach dem Rundgang getrocknete Feigen, Rotwein und den Sonnenuntergang, danach Calamari oder scharfen Lammspieß (Uli: „Mir ist nicht kalt, ich hab’ ganz andere Schmerzen!”) mit den Fischern. Danach Romantik…


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