27.06.2006

Dienstag, 27.06.06 – Noch eine Runde durch die Bucht schwimmen, frühstücken, ablegen. Die Äolischen Inseln sind wohl mit das Spektakulärste, was das Mittelmeer zu bieten hat: In der Durchfahrt zwischen Vulkano und Lipari leuchten Schwefelablagerungen in allen Farben, unter anderem in neongrün und pink. Aber auch die Formen haben es in sich, Erosion und Vulkanismus haben in gemeinsamer Arbeit skurrile Felsformationen geschaffen – und einige sind einfach nicht jugendfrei. Was zum Glück noch fehlt ist Wind, leider muss den ganzen Tag der Motor schieben. Aber da hier Westwinde vorherrschen und wir nach Westen wollen, ist die Flaute immer noch besser, als gegen einen kräftigen Mistral gegenan bolzen zu müssen.
Siziliens Nordküste bietet in diesem Bereich nicht viel Sehenswertes, also bleiben wir die Nacht über auf See. Um 21.00 h werden meine Positionslichter eingeschaltet, ein paar Delfine kommen vorbei und die ein oder andere Fähre aus Palermo kreuzt meinen Weg in einer ruhigen Nacht.
Die Wachen werden so eingeteilt, dass jeder auch mal ein Stündchen alleine im Cockpit sitzen und seinen Gedanken nachhängen darf.


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