15.07.2006

Samstag, 15.07.06 – Was für Odysseus Skylla und Charybdis waren, das sechsköpfige Ungeheuer und der mahlende Strudel, das ist heute der Fährverkehr: Im Slalom und unter Motor erreichen wir das Thyrrenische Meer.
Der Wind schwächelt leider, ab und zu muss deshalb gedieselt werden, aber meistens reicht es zum Segeln. Nach einem deshalb doch noch gemütlichen Segeltag fährt Harald das Ankermanöver vor dem Hafen von Vulkano. Direkt am Strand gibt es ein Schwefelschlammbad, Rosi packt die Bordkasse in den wasserdichten Beutel und schon schwimmt meine Crew durch die auch schon im Meer sprudelnden Quellen zu dem stinkenden Modder hinüber. Mir reicht ja schon alleine die Geruchsbelästigung, aber Menschen sind ja manchmal komisch, vor allem wenn irgendwoher das Gerücht aufkommt, irgendetwas sei gesund oder mache schön! Vielleicht ätzt der Schwefel ja wenigstens den Bewuchs von meinem Propeller, jedenfalls ätzt er dem Skipper die Badehose vom Allerwertesten.


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