16.07.2006

Sonntag, 16.07.06 – Claudia und Harald besteigen den Vulkan von Vulkano. Wilde Lavalandschaft, Schwefeldämpfe, freier Blick vom Kraterrand in das Innere des Vulkans, eine anstrengende, aber schwer beeindruckende Wanderung.
Wolfgang bekommt zum Ablegen sein liebstes Frühstück serviert: Ankersalat. Die letzten dreißig Meter meiner Kette haben sich da unten irgendwie über Nacht um einen Felsen gewickelt, und beim Ausbrechen greift mein Anker dann die Kette der Nachbaryacht mit. Das Eignerpaar geht da aber genauso gelassen wie meine Crew mit um, nach ein paar Minuten sind wir wieder getrennt voneinander. Bei nun völliger Flaute motoren wir am Nachmittag noch eben 13 Meilen bis nach Panarea zum Fotokringel durch die wildromantische Cala di Junco und weiter zum Übernachten in die kaum weniger schöne Bucht hinter Punta Milazzese. Mein Beiboot „Higgins” wird klar gemacht und nach dem Spaziergang durch wunderschöne Gärten zum noch schöneren kleinen Ort mit dem unüberbietbaren Blick auf den lavaspeienden Stromboli fällt das Urteil: Noch schöner geht nicht.
Noch ein paar Annehmlichkeiten: Panarea ist autofrei, Polizei und Taxis sind Golfwägelchen mit Elektroantrieb. Es gibt keinerlei Hintegrunddauerlärmberieselung. Es gibt keinen Hafen, wo Touristenmassen anlanden könnten. Es gibt auch nur ein einziges größeres Hotel. Die Atmosphäre ist so relaxed, dass selbst die Kirche über Nacht offen steht. Weshalb sich Rosi und Wolfgang übrigens nicht mit Claudia und Harald dort treffen konnten, weil erstere nämlich in der Kirche waren, während letztere nur draußen gesucht haben. Claudia hat sich deshalb den großen Zeh am Strand angehauen, aber die Zusammenhänge werden jetzt zu kompliziert, um das zu erklären…


Zurück zum Törn: Von Catania nach Rom

Hinterlasse einen Kommentar

Captcha loading...