17.07.2006

17.07.2006Montag, 17.07.06 – Gemütlich frühstücken, schwimmen, lossegeln. Panarea ist von bizarren Felseilanden umgeben, die Fotoapparate klicken Stakkato. Die Fototaktzahl erhöht sich dann am Stromboli noch mal, denn wir fahren natürlich gaaaanz nah dran, um die Lavafontänen zu beobachten. Alle zehn Minuten eine, Wolfgang meint, bei der Regelmäßigkeit könnte man das auch als Kennung in die Seekarte eintragen. Wobei er damit gar nicht so unrecht hat, denn der Stromboli wird seit Jahrhunderten von den Seefahrern im Mittelmeer als Leuchtfeuer genutzt. Ab 19.00 h peilt er achteraus, und mit Sonnenuntergang werden die rotglühenden, hochgeschleuderten Gesteinsfetzen gegen den sternenklaren Himmel immer dramatischer. Dazu Leuchtquallen im Kielwasser und bei extrem guter Sicht schon die Lichter des Festlands am nordöstlichen Horizont. Das einzige, was diese perfekte Nachtfahrt ein bißchen stört, das ist ein kabbeliger Schwell aus Nord, der mich ein wenig durcheinander schüttelt.


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