20.07.2006

20.07.2006Donnerstag, 20.07.06 – Frühstück gibt es mal wieder unterwegs, der Skipper drückt auf die Tube. So sind wir aber auch schon um 11.00 h in Amalfi, und das ist sicher einen Zwischenstopp wert. Die verwinkelte Altstadt und der gewaltige Dom mit seinen Schätzen aus den Zeiten des Reichtums der Seerepublik Amalfi – ein Traum.
Das liegt auch an der Lage der Stadt, die ganze amalfitanische Küste segeln wir an grünen Bergen entlang. Zitronenhaine wechseln sich mit prunkvollen Villen und dann wieder mit mittelalterlichen Wehrtürmen ab. Zum Kap Punta Campanella an der Westspitze der Halbinsel hin wird die Bebauung dann spärlicher, die Landschaft aber immer dramatischer. Positano ist der letzte größere Ort, danach kommen noch die Sirenenfelsen, wo Odysseus’ Mannen ihren Skipper mit Wachs in den Ohren an den Verlockungen vorbeiruderten – und dann kommt Capri.
Böige Winde aus dem Norden legen mich manchmal ganz schön auf die Backe, Peter hat am ersten Segeltag seines Lebens gut am Ruder und auf dem Vorschiff zu tun. Aber mit dem planmäßig kitschig roten Sonnenuntergang schläft der Wind ein, und da der Hafen wirklich überfüllt ist, ankern wir zwar recht ungeschützt, aber trotzdem einigermaßen ruhig und in klarem Wasser direkt vor dem schönsten Strand.
Harald und Claudia sauen die Pantry mit Spaghettisauce ein, die aber so gut schmeckt, dass der Rest der Mannschaft gerne den Spüldienst übernimmt und die beiden zum Absacker an Land schickt.


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