05.08.2006

Samstag, 05.08.06 – Über Nacht hat sich der Seegang wieder beruhigt, nach dem Frühstück begrüßt uns ein freundliches Thyrrenisches Meer vor der Hafenmole. Und bis um 14.30 ist es einfach nur ein gemütlicher Segeltag. Aber weil am Nachmittag aufbrist, soll die Fock gewechselt werden – und schon in der Vorbereitungsphase weht es Till den funkelnagelneuen Hut vom Kopf. „Hut-über-Bord-Manöver! Christian an den Bootshaken! Schoten dicht lassen! Ruder hart steuerbord! Fock bleibt back, wir drehen bei!!” Beidrehen ist so was wie parken unter Segeln, und Christian schafft es auch auf Anhieb, den Hut zu fischen. Allerdings hängt die Angelleine mit am Haken, weshalb der Hut beim Versuch, selbige abzuschütteln, ein zweites Bad nimmt. „Hut-über-Bord-Manöver! Christian bleibt am Bootshaken, Johanna behält den Hut im Auge, Schoten dicht lassen, wir fahren noch einen Kringel!” Und es klappt wieder, allerdings muss die Angelleine gekappt werden, macht nichts. Bis nach Riva de Traiano sind alle mit der Verarbeitung des Abenteuers beschäftigt, in der unspektakulären Marina 30 Meilen nördlich von Rom findet sich ein Liegeplatz, an den uns geschickte Marineros mit dem Schlauchboot bugsieren und sogar noch die Achterleinen festmachen.


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