13.08.2006

Sonntag, 13.08.06 – Bis an die französische Küste sind es 91 Meilen, das heißt Nachtfahrt. Allerdings dürfen wir erst mittags starten, um nicht zu früh anzukommen. Nach gemütlichem Frühstück wird die kleine Fock angeschlagen, am Kap brist es auf, das Großsegel bekommt das erste Reff, der Wind hat so weit auf Südwest gedreht, dass der Kurs an die Cote d’Azur gehalten werden kann, Till hat Spaß am Steuerrad, die Reise beginnt gut. Leider legt der Wind wieder zu… und damit auch der Seegang. Um 15.00 h wird das zweite Reff in das Großsegel gebunden, und um 18.00 h das dritte. Auch die fröhlichen Delfine, die zu Besuch kommen, können nicht darüber hinweg täuschen, dass ganz schön raues Wetter ist. Die Gischt sprüht bis an die erste Saling (also bis fast auf halbe Masthöhe), die Wellen erreichen drei Meter Höhe, der Windmesser geht auf acht Bft, aber Segeln ist ja nun mal ein Wassersport. Vicki und Johanna verkrümeln sich in ihre Kabinen und versuchen zu schlafen, Muni, Till und Wolfgang übernehmen die erste Hälfte der Nacht. Die ist eigentlich wunderschön, mit vielen Sternschnuppen, irgendwann geht der abnehmende Mond auf, die Lichter der Küste locken schon am Horizont, aber so drei, vier oder auch fünf Windstärken weniger, dass wäre auch nett…


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